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Whats Next? Innovation in Media and Journalism

Wie sieht die Zukunft des Journalismus aus? Welche Rolle spielen Technologien im modernen Journalismus? Diesen Fragen widmete sich die gemeinsame Veranstaltung des MIZ Babelsbergs und der mabb am 20. November 2018 bei ALEX Berlin. Der Abend startete mit der Vorstellung vier verschiedener digitaler Journalismusprojekte, die mit Hilfe der MIZ Förderung ihre Ideen umsetzen konnten:

  • Astrid Csuraji und Till Prochaska von tactile.news erklärten wie Nachrichten für Kinder mithilfe einer sogenannten Tonie-Box attraktiver werden können und präsentierten den Prototyp dieser Audiobox.
  • Das Team von Radmesser, vertreten durch Hendrik Lehmann und Michael Gegg, generierte in Zusammenarbeit mit 100 freiwilligen Bürgerinnen und Bürgern aktuelle Daten für faktenbasierten Journalismus zur Sicherheit von Fahrradfahrern im Berliner Straßenverkehr. Für diese datenjournalinstische Leistung wurde Radmesser im Dezember mit dem Deutschen Reporterpreis 2018 ausgezeichnet. 
  • Welche Möglichkeiten Virtural Reality für den Journalismus bieten kann, zeigten Felix Gaedtke von Constructive VR sowie Dr. Linda Rath-Wiggins von XRDOK. Beide Projekte haben sich auf interaktives VR Storytelling spezialisiert. XRDOK bietet dabei einen Open Source VR-Baukasten für Journalisten an, der je nach Bedarf kostenlose Templates anbietet.

In einer kurzen Pause wurden den Zuschauern vor den Bildschirmen Impressionen von der „Start Now, Whats Next?“-Konferenz im MIZ am Vortag gezeigt, wo sich das Programm an Gründerinnen und Gründer aus dem Medienbereich richtete. In drei parallel stattfindenden Blöcken für Beginner und Fortgeschrittene bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Workshops und Gesprächen Einblicke in die Start-up-Szene der Medienwelt, von Markenaufbau bis zu Finanzierungsoptionen.

Mit einer Paneldiskussion ging der Abend in die zweite Runde. Patricia Ennenbach (Datenjournalistin), Wolfram Leytz (Leiter rbb|24) und Marie-Louise Timcke (Leiterin des Interaktiv-Teams der Funke Mediengruppe) diskutierten anschließend unter dem Motto „Journalism built on tools and trust“, wie Datenjournalismus das Vertrauen in die mediale Öffentlichkeit wiederherstellen kann. Dabei wurde besonders die Wichtigkeit von Transparenz herausgestellt und dass Statistiken und Daten nicht automatisch gleichzeitig auch Wahrheit bedeuten müssen.

Alle, die an dem Abend nicht dabei sein konnten, können sich hier die ganze Veranstaltung in voller  Länge ansehen:

Erschienen am: 05.12.2018

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